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Zwischen Resignation und Hoffnung

Jugend in Mittel- und Osteuropa

Bericht zum Jugendworkshop und 8. Internationalen Kongress Renovabis

Unter dem Titel „Vision Europa“ diskutierten vom 27. August bis zum 04. September 2004 vierzehn Jugendliche aus Mittel- und Osteuropa über ihre Wünsche, Hoffnungen und Ziele für das künftige Europa. Nach einer Woche intensiver Arbeit präsentierten die Teilnehmenden des Workshops, der von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung geleitet wurde, zu Beginn des 8. Internationalen Kongresses Renovabis ihre Ergebnisse und gaben somit wichtige Impulse für den weiteren Verlauf des Kongresses. Dabei wurden die persönlichen Vorstellungen der Teilnehmer von Europa mit ganz konkreten Erwartungen an Entscheidungsträger verknüpft. Die Ergebnisse des Workshops wurden als „Vision Europa“ zu Beginn des Kongresses den ca. 400 Teilnehmenden, hierunter Kardinal Meisner und weitere hochrangige Persönlichkeiten der Kirche, des öffentlichen Lebens und der Politik, präsentiert.

Vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung hatte sich Renovabis entschlossen, dem diesjährigen internationalen Kongress einen Jugendworkshop voraus gehen zu lassen, der auf die Herausforderungen der EU-Integration für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa eingehen sollte. Ausgehend von dem Motto des Kongresses „Zwischen Hoffnung und Resignation. Jugend in Mittel- und Osteuropa“ sind zu Anfang des Kongresses mit einer Multimediapräsentation Jugendliche selbst zu Wort gekommen. Renovabis hatte die Forschungsgruppe Jugend und Europa dazu beauftragt, diesen Input inhaltlich und konzeptionell auszurichten. Auch bei der Presse wie beispielsweise dem Bayerischen Rundfunk, dem Bayerischen Fernsehen oder der Süddeutschen Zeitung stieß der Jugendworkshop auf ein sehr positives Echo.


Bundesjugendministerin Renate Schmidt, moderiert von Eva Feldmann (FGJE)

Höhepunkte des Kongresses waren die Eingangsrede von Kardinal Meisner sowie der Bundesministerin Renate Schmidt und das Schlusswort von Prof. Wladyslaw Bartoszewski. Auch in diesem Zusammenhang konnte das CAP nachhaltig mitwirken: die Ministerin wurde von Eva Feldmann-Wojtachnia eingeführt und in der anschließenden Diskussion moderiert. Dem Schlusswort von Prof. Bartoszewski folgte ein Statement der Teilnehmer des Jugendworkshops, welches ihn sehr bewegte. Zudem hatte Dr. Stefan Rappenglück zu Beginn des Kongresses einige politikwissenschaftliche Gedankenanstöße vorgetragen.


Internationales Podium zum Thema "Jugend als Herausforderung für Gesellschaft und Politik", Moderation Eva Feldmann (FGJE)  

Kontakt: Eva Feldmann (feldmann@fgje.de)

Link: www.renovabis.de

 

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